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| SOLINGER KULTUR ST Samstag, 9. Juli 2005 | |||||||||||||||||||||||||||||
| Bei Müllers stinkt's im Karton Der Phantasie auf der Spur: Mit ihrem Buch von Dr. Jan Crummenerl |
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| August guckt ja ganz freundlich von Christiane Müllers Auto- aber er hat es faustdick hinter den Stofftierohren. Foto: Uli Preuss | |||||||||||||||||||||||||||||
| Käfer Marini aber hat eine Idee: Der große, allwissende, geheimnisvolle Pepino soll helfen. Der aber lebt auf dem Saturn. Nun beginnt die abenteuerliche Reise, an deren Ende man auch dem Geheimnis von Maximilians Vater auf die Spur kommt, für den die Tiere nur Staubfänger sind. Denn er hat seine Phantasie verloren... Ein Kinderbuch? „Nicht nur", sagt Christiane Müller. „Es ist ebenso für Erwachsene gedacht." Nicht nur die zahlreichen Charaktere der Tiere bieten jedem eine Identifikationsfigur. „Mir ist auch wichtig, den Blick der Eltern auf die Gefühle der Kinder zu lenken." Denn es geht auch um einen Vater-Sohn-Konflikt, der zu einem guten Ende kommen soll. Und es geht darum, über den Umgang mit beendeten Lebensabschnschnitten nachzu-denken. | Die Idee zu ihrem Buch „Kartonstinker auf der Suche nach dem verlorenen Schatz" kam der 37-jährigen Solingerin vor zwei Jahren. Christiane Müller sammelt Stofftiere meist über In-ternetversteigerungen. „Dabei ist mir der Widerspruch der fast zärtlichen Beschreibung des zu versteigernden Stofftieres und der Handlung des Verkäufers aufgefallen." Denn was man liebt, verkauft man nicht. Im Oktober geht es zur Buchmesse Die Germanistin hat sich vor .ihrem Studium als Schriftsetzerin und Grafikerin ausbilden lassen. So lag es mehr als nah, dass Christiane Müller die liebevollen Illustrationen selber angefertigt hat. Sie geben den Stofftieren mehr als ein Gesicht auch dem Hund-August, der eine ganz besondere Rolle spielt: der eingebildete, freche August, den keiner mag und der die Saturn-Mission fast zum Scheitern bringt. |
August ziert auch den Kleinbus der Autorin mit dem unübersehbaren Schriftzug „Kartonstinker“. So beschimpft August nämlich seine Mittiere. Das weiß Christiane Müller aus eigener Erfahrung: Die in Kartons verschickten Tiere schleppen oft seltsame Gerüche mit sich. Im Oktober geht es mit den „Kartonstinkern“ zur Frankfurter Buchmesse. Geplant ist nun ein Hörbuch, die Verfilmung als Stofftier-Theater und eine Fortsetzung. Christiane Müller lebt freischaffend: „Die festgefügten Strukturen in Arbeitsverhältnissen haben meine Kreativität behindert", sagt sie. „Das macht zwar nicht reich, aber glücklich." Christiane Müller: „Kartonstinker auf der Suche nach dem verlorenen Schatz." 113 Seiten, zahlreiche Illustrationen. ISBN-Nr.: 3-86516-317-3- 19.80 Euro . |
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| Cäsar räuspert sich. Seine Stimme zitterte und es war unübersehbar, dass er krampfhaft bemüht war, nicht zu weinen. „Versteigern bedeutet, dass du an einen anderen Menschen verkaufst wirst und zwar an den, der den höchsten Geldbetrag für dich zahlt. Dein Foto wird ins Internet gesetzt und dann können alle Menschen auf der Welt, die einen Computer haben, dein Foto betrachten. Und dann..."
Im Kinderzimmer ist die Welt nicht mehr in Ordnung. Denn Stoffhund Cäsar hat schlechte Nachrichten für die anderen Stofftiere: Maximilians Vater will die pelzigen Spielkameraden seint><nes siebenjährigen Sohnes verkaufen. Nun ist guter Rat teuer bei Cäsar, Mario, Armageddon und den vielen anderen Kinderzimmer-Bewohnern. |
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| Autorenlesung am 25. März 2006 auf dem Porta-Nigra-Vorplatz in Trier und Vorlesewettbewerb aus den "Kartonstinkern". | |||||||||||||||||||||||||||||
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| Durchschnittliche Kundenbewertung : |
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| Rezensentin/Rezensent: aus Engelskirchen Einfühlsam und humorig, 20. August 2005 Dieses Buch ist ein wichtiges Buch. Endlich einmal ein Buch, dass für Kinder ist und gleichzeitig die Lebenswirklichkeit der Kinder von heute nicht aus dem Blick verliert. Die Autorin versteht es, mit ihrer einfühlsamen und humorigen Sprache in die phantasievolle Welt des siebenjährigen, sensiblen Maximilians und seiner lebendigen Stofftiere hineinzuziehen. Ich habe das spannende Buch nicht mehr aus der Hand legen können. Besonders zu erwähnen sind auch die liebevollen Illustrationen des Buches. Ich kann es nur jedem ans Herz legen. |
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| Rezensentin/Rezensent: aus Bergisch Gladbach Durchschnittliche Kundenbewertung: Das Buch ist toll ! 4. September 2005 Ich bin 10 Jahre alt und ich finde das Kartonstinkerbuch super, weil es sehr spannend ist und es auch die Geschichte einer erbitterten Feindschaft zwischen zwei Brüdern erzählt. Ich habe auch einen Bruder, aber zum Glück vertrage ich mich sehr gut mit ihm. Er ist erst 6 Jahre, aber er findet das Buch auch toll. Am Besten hat mir in der Geschichte Marini, der weise, Marienkäfer mit den knackenden Flügeln gefallen. Er weiß sehr viel, weil er schon so alt ist. Und deswegen weiß er wie man den traurigen Marius der immer von seinem gemeinen Bruder August geärgert wird, trösten kann. Und Nester, der stille Drache war toll, weil er nicht viel redet, der handelt in brenzligen Momenten einfach. Ich bin froh, dass mein Papa immer noch mit mir spielt. Er ist nicht so, wie der Papa in der Geschichte. Aber mein Freund hat mir erzählt, dass sein Vater auch nicht gerne mit Stofftieren spielt. Er sollte vielleicht auch das Buch lesen. |
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